Ausstellung über Jugendmedien in der Schweiz
Junge Medien Schweiz und das Online-Magazin Tink.ch widmen der Faszination Jugendmedien eine vierteilige mobile Ausstellung, die Macherinnen und Macher zu Wort kommen lässt und Medienprodukte von heute sowie aus vergangenen Tagen zeigt.
Viele Jugendliche träumen von einer eigenen Zeitschrift, einem Radiosender, einer Website oder einer eigenen Fernsehsendung, weil sie ihre Ideen selber in die Welt hinaus tragen möchten. Für die meisten jungen Leute bleibt es jedoch beim Wunsch, weil sich die Umsetzung oft schwierig gestaltet: fehlende Mittel, mangelnde Kenntnisse sowie zu wenig Zeit neben Ausbildung oder Arbeit. Zudem ein Umfeld, das einem nicht nur belächelt, sondern vom Unsinn der eigenen Idee überzeugen will.
Wer sich dadurch nicht beirren lässt, allem Widerstand zum Trotz hartnäckigdran bleibt und nicht nur eine einzige Ausgabe publiziert, wird später für den Erfolg beneidet. Und wer aufgrund der gesammelten Erfahrung den Sprung in die professionelle Medienweltschafft, erntet für die jugendlichen Experimente schliesslich grosse Bewunderung – von seinem Umfeld.
Faszination Jugendmedien
Junge Medien Schweiz widmet in Zusammenarbeit mit Tink.ch, dem Dachverband offene Jugendarbeit Schweiz sowie Infoklick.ch der Faszination Jugendmedien gemeinsam eine Ausstellung. In den vier Bereichen Print, Radio, TV und Online dokumentiert sie junge Medien von früher und heute mit Porträts ihrer Macherinnen und Macher.
Ehemalige blicken auf die Zeit zurück, als sie selber experimentiert haben. Und zahlreiche Medienprodukte in Form von Texten, Bildern, Ton- und Videobeiträgen sind Zeugen der Entstehung und Höhepunkte einzelner Jugendmedien in der Schweiz. Dazu gehören auch Sendungen von DRS 3, Radio 3fach und Webradios, Ausgaben des Toasters, Texte des ersten Online-Magazins Biwidus und Ausschnitte aus Jugendsendungen im Fernsehen.
Die Ausstellung startete mit der Lancierungvon Tink.ch am 1. April 2006 in Moosseedorf und wandert nun durch die ganze Deutschschweiz. Die Ausstellungsmodule können zudem gemietet werden.
Dokument
Das Begleitmagazin zur Ausstellung (PDF, 1'248 KB)
Partner
Dachverband offene Jugendarbeit Schweiz (DOJ)
Kontakt
Andreas Renggli

